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Presseinformation: Februar 2008


Soziale Einrichtung verwendet im Neubau Holzfaserdämmplatten von GUTEX.

Häufig werden gerade in sozialen Projekten hochwertige, ökologische Baumaterialien eingesetzt. Die Vorteile liegen auf der Hand: Holzfaserplatten bieten einen sehr guten sommerlichen Hitzeschutz und winterlichen Kälteschutz. Die Dämmplatten sind entsprechend dem Qualitätszeichen natureplus© zertifiziert. Dies bestätigt eine umweltfreundliche Herstellung und baubiologische Unbedenklichkeit in der Verwendung.

Abb. 1 Skizze von der Südansicht. (Bild: Ingenieurbüro Anton).

Camphill steht für ein engagiertes soziales Miteinander. Menschen mit Behinderungen wird hier auf der Königsmühle in der Pfalz ein Zuhause gegeben. Die Gemeinschaft ersetzt (ein Stück weit) die Familie und fördert aktiv die körperliche und geistige Betätigung durch verschiedene Arbeitsangebote.

Zu den angebotenen Tätigkeiten gehören u.a. die Beschäftigung im Wald und im Gartenbau sowie Arbeiten mit Holz. Da die alte Holzwerkstatt nicht mehr den notwendigen Anforderungen gerecht wurde, ist ein 2-geschossiges Gebäude mit verschiedenen Funktionsbereichen in Planung gegangen.

Das Haus wird zukünftig Gartenwerkstatt, Geräteraum und Holzlager im Erdgeschoss sowie die neue Holzwerkstatt, Teeküche und sanitäre Anlagen im Obergeschoss beherbergen. Das Arbeiten mit Naturbaustoffen und Pflanzen macht den Beteiligten Spaß und leistet einen Beitrag zur Stärkung der „Dorfgemeinschaft“. Der Neubau sollte daher mit natürlichen Baustoffen, wie Holz errichtet werden.

Das neue Objekt fügt sich in die parkähnliche Anlage der Gebäude am Waldrand ein. Die Hanglage wird aufgenommen und ein behindertengerechter Eingang von der Rückseite im Norden vorgesehen. Das Pultdach gewährt den größtmöglichen Lichteinfall in die Tiefe. Diese Dachform ermöglicht eine optimale Integration der technischen Einrichtungen, wie Absauganlage und Rohrleitungen. Die ungewöhnliche Blechdacheindeckung ist unter Berücksichtigung der Dachneigung und des vorhandenen Baumbestandes, respektive des Laubanfalls gewählt worden.

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    Abb. 2 Südansicht des Neubaus.
Zum Schutz der Arbeitsräume vor Hitze- und Kälte setzen die Bauherren Holz als Dämmmaterial im Pultdach ein. Holzfaserdämmplatten sind sowohl als flexible Dämmmatten für die Zwischensparren-dämmung als auch als stabilere Unterdeckplatten erhältlich. In der relativ großen Grundfläche von 170 qm sind die Sparrenzwischenräume 18 cm dick mit GUTEX Thermoflex gedämmt. Als Unterdeckplatte unter dem Blechdach dient GUTEX Multiplex-top, 22 mm stark, als zusätzlicher Schutz der Dachhaut vor Nässe und Witterungseinflüssen.

Die Holzfaserdämmung nimmt die Wärme, die auf die große Dachfläche strahlt, auf. Sie puffert diese und gibt nur einen Teil zeitversetzt an den Innenraum ab. Diese Phasenverschiebung beträgt rund 12 Stunden. Über die kühleren Nachtstunden wird aufgenommene Wärme wieder an die Außenluft abgegeben. So bleiben die Werkräume tagsüber angenehm kühl. Das vorstehende Pultdach schützt zusätzlich die großen Südfenster vor direkter Wärmestrahlung im Sommer. Im Winter, wenn die Sonne tiefer steht, können die Sonnenstrahlen einen Beitrag zur Heizung leisten.
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    Abb. 3 Westansicht des Neubaus, im Hintergrund die Königsmühle.

Die Holzständerkonstruktion mit Pfosten und Riegeln ist für die Optik innen mit einer Wandschalung aus Dreischichtplatten, 22 mm lasiert, versehen. OSB-Platten dienen als Tragkonstruktion und gleichzeitige Dampfbremse. Die Holzfaserdämmplatten von GUTEX sind zwischen den Ständern eingebracht. Den Abschluss bilden DWD-Platten mit einer hinterlüfteten Fassadengestaltung aus trapezförmig angebrachtem Lärchenholz. Eine gute Bausubstanz um im Winter vor Kälte und im Sommer vor Hitze zu schützen. Der Wandaufbau ist diffusionsoffen. Das Holz dient auch der natürlichen Feuchtigkeitsregulierung, da es je nach Bedarf Feuchtigkeit aufnehmen und abgeben kann.

Beim Baukörper wurden unterschiedliche Wandaufbauten gewählt. Süd- und Ostseite sind im Obergeschoss in Holzständerbauweise errichtet. Zum Hang hin und im Erdgeschoss hat sich der Bauingenieur, Ludwig Anton, für Massivbauweise entschieden.

Beheizt wird der Neubau über eine Versorgungsleitung vom bestehenden Gebäude. In Planung ist eine Umstellung der kompletten Heiztechnik auf Holz, so dass der angrenzende Wald selbst zur Energieversorgung genutzt werden kann. Zusätzlich entstünde ein weiteres Betätigungsfeld für die Bewohner.

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    Abb. 4 Ostansicht des Neubaus im Hang.

Zwischenzeitlich sind die neuen Räumlichkeiten eingeweiht und werden rege genutzt. Alle Beteiligten freuen sich über die neuen Möglichkeiten und die angenehme Arbeitsathmosphäre.

Planung vom Fachmann:
zweckmäßig und solide integriert sich das neue Gebäude in den sozialen Komplex.

Camphill Dorfgemeinschaft Rheinland-Pfalz e.V.:
Therapiegebäude Königsmühle, Schöntalstraße 9-11, 67434 Neustadt
Fon: 06321-7289, Fax: 06321-31487,
E-Mail: office@comphill-rheinland-pfalz.de, Internet: www.camphill-rheinland-pfalz.de

Ingenieurbüro Ludwig Anton:
Pfarrer-Abel-Straße 15, 67434 Neustadt
Fon: 06321-3999-0, Fax: 06321-82285, E-Mail: l.anton@freenet.de

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    Abb. 5 Lageplan der Königsmühle in der Pfalz.

Wärmedämmung:
GUTEX Holzfaserplattenwerk, H. Henselmann GmbH Co KG, Gutenburg 5, 79761 Waldshut-Tiengen,
Fon: 07741/6099-0, Fax: 07741/6099-57, E-Mail: info@gutex.de, Internet: www.gutex.de


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Presseinformation: Februar 2008


Soziale Einrichtung verwendet im Neubau Holzfaserdämmplatten von GUTEX.

Häufig werden gerade in sozialen Projekten hochwertige, ökologische Baumaterialien eingesetzt. Die Vorteile liegen auf der Hand: Holzfaserplatten bieten einen sehr guten sommerlichen Hitzeschutz und winterlichen Kälteschutz. Die Dämmplatten sind entsprechend dem Qualitätszeichen natureplus© zertifiziert. Dies bestätigt eine umweltfreundliche Herstellung und baubiologische Unbedenklichkeit in der Verwendung.

Abb. 1 Skizze von der Südansicht. (Bild: Ingenieurbüro Anton).

Camphill steht für ein engagiertes soziales Miteinander. Menschen mit Behinderungen wird hier auf der Königsmühle in der Pfalz ein Zuhause gegeben. Die Gemeinschaft ersetzt (ein Stück weit) die Familie und fördert aktiv die körperliche und geistige Betätigung durch verschiedene Arbeitsangebote.

Zu den angebotenen Tätigkeiten gehören u.a. die Beschäftigung im Wald und im Gartenbau sowie Arbeiten mit Holz. Da die alte Holzwerkstatt nicht mehr den notwendigen Anforderungen gerecht wurde, ist ein 2-geschossiges Gebäude mit verschiedenen Funktionsbereichen in Planung gegangen.

Das Haus wird zukünftig Gartenwerkstatt, Geräteraum und Holzlager im Erdgeschoss sowie die neue Holzwerkstatt, Teeküche und sanitäre Anlagen im Obergeschoss beherbergen. Das Arbeiten mit Naturbaustoffen und Pflanzen macht den Beteiligten Spaß und leistet einen Beitrag zur Stärkung der „Dorfgemeinschaft“. Der Neubau sollte daher mit natürlichen Baustoffen, wie Holz errichtet werden.

Das neue Objekt fügt sich in die parkähnliche Anlage der Gebäude am Waldrand ein. Die Hanglage wird aufgenommen und ein behindertengerechter Eingang von der Rückseite im Norden vorgesehen. Das Pultdach gewährt den größtmöglichen Lichteinfall in die Tiefe. Diese Dachform ermöglicht eine optimale Integration der technischen Einrichtungen, wie Absauganlage und Rohrleitungen. Die ungewöhnliche Blechdacheindeckung ist unter Berücksichtigung der Dachneigung und des vorhandenen Baumbestandes, respektive des Laubanfalls gewählt worden.

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    Abb. 2 Südansicht des Neubaus.
Zum Schutz der Arbeitsräume vor Hitze- und Kälte setzen die Bauherren Holz als Dämmmaterial im Pultdach ein. Holzfaserdämmplatten sind sowohl als flexible Dämmmatten für die Zwischensparren-dämmung als auch als stabilere Unterdeckplatten erhältlich. In der relativ großen Grundfläche von 170 qm sind die Sparrenzwischenräume 18 cm dick mit GUTEX Thermoflex gedämmt. Als Unterdeckplatte unter dem Blechdach dient GUTEX Multiplex-top, 22 mm stark, als zusätzlicher Schutz der Dachhaut vor Nässe und Witterungseinflüssen.

Die Holzfaserdämmung nimmt die Wärme, die auf die große Dachfläche strahlt, auf. Sie puffert diese und gibt nur einen Teil zeitversetzt an den Innenraum ab. Diese Phasenverschiebung beträgt rund 12 Stunden. Über die kühleren Nachtstunden wird aufgenommene Wärme wieder an die Außenluft abgegeben. So bleiben die Werkräume tagsüber angenehm kühl. Das vorstehende Pultdach schützt zusätzlich die großen Südfenster vor direkter Wärmestrahlung im Sommer. Im Winter, wenn die Sonne tiefer steht, können die Sonnenstrahlen einen Beitrag zur Heizung leisten.
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    Abb. 3 Westansicht des Neubaus, im Hintergrund die Königsmühle.

Die Holzständerkonstruktion mit Pfosten und Riegeln ist für die Optik innen mit einer Wandschalung aus Dreischichtplatten, 22 mm lasiert, versehen. OSB-Platten dienen als Tragkonstruktion und gleichzeitige Dampfbremse. Die Holzfaserdämmplatten von GUTEX sind zwischen den Ständern eingebracht. Den Abschluss bilden DWD-Platten mit einer hinterlüfteten Fassadengestaltung aus trapezförmig angebrachtem Lärchenholz. Eine gute Bausubstanz um im Winter vor Kälte und im Sommer vor Hitze zu schützen. Der Wandaufbau ist diffusionsoffen. Das Holz dient auch der natürlichen Feuchtigkeitsregulierung, da es je nach Bedarf Feuchtigkeit aufnehmen und abgeben kann.

Beim Baukörper wurden unterschiedliche Wandaufbauten gewählt. Süd- und Ostseite sind im Obergeschoss in Holzständerbauweise errichtet. Zum Hang hin und im Erdgeschoss hat sich der Bauingenieur, Ludwig Anton, für Massivbauweise entschieden.

Beheizt wird der Neubau über eine Versorgungsleitung vom bestehenden Gebäude. In Planung ist eine Umstellung der kompletten Heiztechnik auf Holz, so dass der angrenzende Wald selbst zur Energieversorgung genutzt werden kann. Zusätzlich entstünde ein weiteres Betätigungsfeld für die Bewohner.

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    Abb. 4 Ostansicht des Neubaus im Hang.

Zwischenzeitlich sind die neuen Räumlichkeiten eingeweiht und werden rege genutzt. Alle Beteiligten freuen sich über die neuen Möglichkeiten und die angenehme Arbeitsathmosphäre.

Planung vom Fachmann:
zweckmäßig und solide integriert sich das neue Gebäude in den sozialen Komplex.

Camphill Dorfgemeinschaft Rheinland-Pfalz e.V.:
Therapiegebäude Königsmühle, Schöntalstraße 9-11, 67434 Neustadt
Fon: 06321-7289, Fax: 06321-31487,
E-Mail: office@comphill-rheinland-pfalz.de, Internet: www.camphill-rheinland-pfalz.de

Ingenieurbüro Ludwig Anton:
Pfarrer-Abel-Straße 15, 67434 Neustadt
Fon: 06321-3999-0, Fax: 06321-82285, E-Mail: l.anton@freenet.de

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    Abb. 5 Lageplan der Königsmühle in der Pfalz.

Wärmedämmung:
GUTEX Holzfaserplattenwerk, H. Henselmann GmbH Co KG, Gutenburg 5, 79761 Waldshut-Tiengen,
Fon: 07741/6099-0, Fax: 07741/6099-57, E-Mail: info@gutex.de, Internet: www.gutex.de


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